Epilog: Einige Gedanken zu Schottland und Great Britain.
Einige Gedanken zu Schottland und Great Britain.
Das Fahren auf der linken Seite ging besser als erwartet,
selbst Irmi ist gefahren. Beim Einfahren aus z.B. Parkplätzen auf die Straße
muss man sich sehr konzentrieren, um nicht wie gewohnt auf der rechten Seite zu
landen. Man parkt auch auf Hauptstraßen links entgegen der Fahrtrichtung, das
verwirrt manchmal. Bei Linkskurven sitzt man ja als Fahrer direkt am Straßenrand
und sieht nichts, ein komisches Gefühl.
Die Straßen sind i.d.R. schlechter als bei uns.
Die Straßen sind oft schmal und nie begradigt worden. Auch
die Hügel wurde nicht abgetragen oder die Senken aufgefüllt, so fährt man steil
hinauf, sieht an der Kuppe gar nichts außer dem Himmel und dann wieder steil
hinab. Längere LKW haben da so ihre Probleme, was im Asphalt deutliche Spuren
hinterlassen hat. Sie sind oft nur einspurig, es gibt aber ausreichend „Passing
Places“, an denen man wartet und den anderen vorbei lässt. Das klappt hervorragend
und man bedankt sich britisch höflich jedes Mal.
Es gibt kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen außer den
generellen, man begnügt sich mit Hinweisschildern „SLOW“, auch auf die Straße
gemalt an kritischen Stellen. Das ist gegenüber dem deutschen Schilderwald eine
echte Erholung, denn auch die sonstige Beschilderung ist minimal.
Das Essen ist weit besser als erwartet, das Frühstück erst
recht. Die Essenspreise sind angemessen, aber Bier ist vergleichsweise teuer
mit ca. 5 Pfund der Pint, etwas mehr als ½ Liter.
Das Übernachten auch in B&B ist teuer bis sehr teuer, verglichen
auch mit Frankreich.
Die Leute sind offen und freundlich, manchmal allerdings
schlecht zu verstehen.
Es gibt noch eine Kneipenkultur in Schottland.
Das Wetter war so, wie erwartet.
Eine Reise nach Schottland um die Jahreszeit? Immer wieder!
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